Eckhart Tolle – “Stille spricht”
Montag, Mai 17th, 2010 at
00:17
Eckhart Tolle zeigt uns, wie wir іn der Stille unser eigenes Wesen finden und zur Ruhe kommen können. Der Kern seiner Botschaft ist leicht zu verstehen: Wenn wir uns mit der inneren Stille verbinden, lassen wir unseren aktiven Geist und unsere aufwühlenden Emotionen hinter uns, um іn der Tiefe bleibenden Frieden, Zufriedenheit und Heiterkeit zu finden.
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Filed under: Eckhart Tolle
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hmmbin mega aufgewirbelt und ungezogen heute wer mag mit mir schreibn und so
Wunderbare Einsicht. Auch bitte Karlfried Graf Dürckheim lesen über die Stille in der Japanischen Kultur, und die Dunkeltherapie Holger Kalweits studieren.
Danke für den Tipp
und liebe Grüße zurück
@Annuit23
ja da hast du vielleicht recht. mir gefällt einfach nicht, was man bei vielen (neo-) spirituellen strömungen beobachten kann, dass implizit gesagt wird, was erstrebenswert ist und was nicht (also eine duale und daher irdisch-menschliche sichtweise). der reine puristische non-dualismus scheint mir da viel konsequenter –> siehe videos von tony parsons……
liebe grüsse
Diese Worte und jene von Eckhart sind als Hinweisschilder zu VERSTEHEN Du musst lediglich in die Richtung gehen, in die sie weisen, dann kommst Du auch an.
ALLES LIEBE,
Athokawe
Der Begriff STILLE entspricht dem buddhistischen Begriff LEERE. Er wurde gewählt, weil Du aus dem NICHTS kein ETWAS machen sollst, denn auf diese Weise versuchst Du das formlose Sein, in eine Wortschublade zu stecken und so eine Form daraus zu machen. Du kennst die Antwort bereits, dennoch wiederhole ich sie hier: “nähere Dich dem SEIN über das Fühlen nicht über das Denken”.
GENAUER: Man kann sich lediglich annähern, ja – als eine Art Hinweisschild – aber man kann nicht mit 5 Vokalen, 21 Konsonanten und ein paar Umlauten das universale Sein beschreiben, das ist ganz einfach nicht möglich. Aber genau mit diesem phonographischen System arbeitet unser Verstand.
Aus der Sicht der Menschheit
Und selbst wenn sie es nicht schafft, ist nichts verloren gegangen. Diese Galaxie ist vom universellen Menschen beseelt – was ich damit meine? Das erahnst Du vermutlich schon
brauch ich dies wohl nicht weiter ausführen
Hier besteht eindeutig eine Dringlichkeit zu Veränderung
Alles Liebe,
Athokawe
Ja, auf den ersten Blick scheint hier ein Widerspruch zu bestehen, jedoch beides stimmt. Aus der Sicht des “Universums” ist es völlig gleichgültig, ob die Menschheit erwacht (überlebt) oder nicht. Das wird den weiteren Verlauf des Kosmos nicht beeinträchtigen.
unlogisch bei tolle bleibt , dass er immer postuliert, dass es eine dringlichkeit für einen bewusstseinswandel gibt. aber im sinne der non-dualität ist alles so wie es ist und alles ist in der tiefe des seins schon perfekt (und muss es nicht werden), also kann es auch keine dringlichkeit zu einer veränderung geben, das ist wieder denken in muster von gut und böse… denn alles was wir sehen ist sowieso illusion und hat demnach keine bedeutung (also müssen wir dieses bild auch nicht ändern)
Und wenn Du noch tiefer in dieses wahrnehmende Etwas eintauchst, indem Du tiefer in Deinen Körper hineinfühlst, dann wirst Du bemerken, dass diese STILLE lebendig ist. In dieser Stille tanzen Deine Zellen, sie vibrieren vom kleinen Zeh hinauf bis zu Deinem Scheitel. All das ist erfahrbar. Wir reden hier jedoch über NICHTS, was auch nur annähernd in Worte gefasst werden könnte. Es kann also nicht über das Denken, über Poesie, auch wenn sie noch so schön ist, erfasst werden.
Wenn Du Dich auf jenes stille Wesen in Dir konzentrierst, welches den Weltenklang wahrnimmt, dann bist Du EINS mit allem was ist. Dann hörst Du nicht nur das Lied der Schöpfung, Du weißt, Du bist es. Wäre da nicht diese “Stille”, könntest Du dieses Lied nicht wahrnehmen. Wäre die Welt nur noch ein Ton, dann wäre da nichts, was den Ton wahrnehmen könnte. Wäre die ganze Welt blau, dann wäre da kein blau wahrzunehmen, weil kein Kontrast.
Ehrlich gesagt verstehe ich es nicht:(( Die Schöpfung singt und man “hört” sie in sich selbst. Hildegard von Bingen spricht vom Weltenklang und Buddha hat die Meditationssilbe: Ohm. Stille ist für mich Leblosigkeit. Stille ist auch Leere. Die Schöpfung und alles Lebendige hat Ausstrahlung/ Schwingung/ Frequenz oder wie man es nennen mag. Wenn ich “still bin” – “höre” ich “das große Lied”. Sorry – ich habe einen Hang zur Poesie:)))
Dieses Lehrvideo ist sehr gut gemacht. 5*****
Ja danke. Ich habe es gleich als Lehrmaterial auf meiner eigenen Seite verwendet. Gut gemacht Eckhart!
@fraustrube
Wunderbar gesagt, fraustrube! danke!
Nicht-Stille = Dualität. Sie ist laut, gross, klein, bunt, öde, interessant, neugierig, schrill, bemerkenswert, traurig, glücklich, berechenbar, entdeckend, ect. ect. Stille = Non-Dualität. Sie IST.
Das sehe ich genauso..
Das ist sehr schön und wahr. Danke für’s Einstellen!
soooooo tief und so wahr..
Danke
Das ist wohl wahr. Es ist das, was das Leben oft so unbefriedigend macht. Immer nur diese öden Trostpreise. Man möchte doch gewinnen. Am besten die freie Auswahl auf dem Rummelplatz der weltlichen und übersinnlichen Vergnügungen.
Der Hauptgewinn? Das ist der Schatz auf dem du sitzt seit Jahrzehnten. Die alte Kiste, in die Du nie geschaut hast. Dein Selbst. Verborgen unter dem Getöse Deines Verstandes. Ein Diamant, so rein wie das erste Wort.
Verstehen, nur mit dem Verstand, ist der Trostpreis.
find ich gut gemacht.
ich hab den sinn des lebens gegoogelt—
und ihn gefunden:)
Diese einfachen und klaren Worte aus “Stille spricht” sind lediglich als Wegweiser zu verstehen, die auf unser universelles Sein hindeuten. Nun vor dem Schild “Rom” stehen zu bleiben und darüber Länge mal Breite zu diskutieren, wie man es sonst noch interpretieren könnte, ist nicht zielführend, bringt uns nicht nach “Rom”. Wenn ich dort hin will, sollte ich der Richtung folgen, in die das Schild zeigt, oder nicht?